DHC 60 (Paracodin)

Wirkstoff: Dihydrocodein

Dihydrocodein dient als Hustenblocker, hat allerdings auch eine schmerzlindernde Wirkung. Der rezeptpflichtige Wirkstoff ist auch unter Paracodin bekannt.

dihydrocodeine-60mg

Dihydrocodein auf Ferndiagnose:

DosisMengePreisDiagnose
60 mg20 Retardtabletten€ 99,-→ Anfrage
60 mg50 Retardtabletten€ 199,-→ Anfrage

Hinweis: Um Dihydrocodein (Paracodin) kaufen zu können, wird ein Rezept benötigt. Für die ärztliche Ferndiagnose wird ein Fragebogen ausgefüllt und ein Live Chat mit dem Arzt geführt. Wenn ein Rezept für die Behandlung mit Dihydrocodein 60 mg Retardtabletten ausgestellt werden kann, wird der Versand in die Wege geleitet.

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Alternativen zu Paracodin:

Fixkombination

Bekannter Hustenstiller

Schmerzmittel

Auch als Tramal bekannt

Fragen & Antworten

Häufige Fragen & Antworten über Paracodin

Paracodin (Dihydrocodein) gehört zur Gruppe der opioiden Schmerzmittel und hat eine ähnliche Struktur wie das Opiat Codein.

Der Wirkstoff besitzt eine schmerzlindernde Wirkung und wird auch zum Stillen von starkem Hustenreiz verwendet.

Die Hauptwirkung sieht bei Dihydrocodein so wie bei vielen Schmerzmitteln aus, nämlich dass spezielle Rezeptoren angeregt werden. Bei Dihydrocodein handelt es sich dabei um sogenannte Opioidrezeptoren, die sich einerseits im Gehirn und andererseits im Bereich des Rückenmarks befinden. Die Stimulation dieser Rezeptoren führt in der Folge dazu, dass die Schmerzsignale praktisch vom Körper ignoriert werden.

Paracodein bzw der Wirkstoff Dihydrocodein kann bei stärkeren Schmerzen eingesetzt werden. Darüber hinaus wird das Präparat auch bei quälendem Reizhusten verabreicht, der beispielsweise im Zuge einer Grippe auftreten kann. Allerdings handelt es sich dabei nur um ein Randgebiet, denn Dihydrocodein wird mit Abstand am häufigsten zur Schmerzbekämpfung eingesetzt.

So können Patienten das Arzneimittel beispielsweise bei Migräne, Arthrose oder bei Nervenschmerzen einnehmen. Mitunter werden beide Einsatzgebiete auch miteinander kombiniert, falls Sie beispielsweise im Zuge einer Grippe unter Reizhusten und stärkeren Kopf- und Gliederschmerzen leiden.

Manche Patienten leiden einerseits unter stärkeren Schmerzen, dürfen das Medikament Dihydrocodein aber andererseits nicht einnehmen. Meistens liegt dies an den Gegenanzeigen, die auch bei diesem Arzneimittel unbedingt beachtet werden sollten. Nicht geeignet ist Dihydrocodein für Patienten, bei denen eine sogenannte obstruktive Lungenerkrankung vorliegt.

Krankheiten wie eine Atemdepression, eine Lebererkrankung oder eine Ateminsuffizienz führen ebenfalls dazu, dass Dihydrocodein nicht verschrieben werden kann. Sollte eine Bauchspeicheldrüse entzündet sein, fällt dies ebenfalls unter die Gegenanzeigen. Gleiches trifft auf Schwangere und Stillende zu.

Neben der zuverlässigen Wirkung gegen Schmerzen ist es leider auch bei Dihydrocodein so, dass Nebenwirkungen zu nennen sind. Diese können vor allem im Bereich des Magens sowie des Darms auftreten. Manche Patienten und Patientinnen leiden nach der Einnahme des Medikamentes zum Beispiel an Magenschmerzen, Übelkeit (mit oder ohne Erbrechen) sowie Verstopfung. Zu den weiteren Beschwerden zählen unter anderem Schwindel, Schlafstörungen, Juckreiz und Mundtrockenheit

Nein. Weder Paracodin noch andere Medikamnete mit dem Wirkstoff Dihydrocodein können rezeptfrei erworben werden. Damit Patienten ein Medikament wie z.B. DHC 60 von Mundipharma einnehmen dürfen, wird zwingend ein Rezept benötigt. Das Schmerzmittel kann auch über eine Ferndiagnose verordnet werden.

Wirkung von DHC 60

Dihydrocodein (Kurz: DHC 60 mg) wirkt im Körper über die sogenannten Opioid-Rezeptoren. Diese befinden sich unter anderem im Gehirn und im Rückenmark.

Wenn diese Rezeptoren erregt werden, unterdrücken sie im Körper ankommende Schmerzsignale. In Ausnahmesituationen kann der Körper selbstständig Botenstoffe wie Endorphin ausschütten, um die Opioid-Rezeptoren zu aktivieren und den Schmerz kurzzeitig auszublenden, allerdings nicht für einen längeren Zeitraum. Dihydrocodein erregt ebenfalls diese Opioid-Rezeptoren und sorgt somit dafür, dass der Schmerz schwächer oder gar nicht mehr empfunden wird.

Darüber hinaus unterdrückt es auch den Hustenreiz. Besonders häufig wird Dihydrocodein gegen schmerzhaften trockenen Hustenreiz verschrieben. Der Wirkstoff kann im Hustenzentrum des Gehirn eine hemmende Wirkung erzeugen, wodurch der Hustenreiz gemindert wird. Ein unproduktiver trockener Husten wird somit erfolgreich gelindert.

Einsatzsbereich

Dihydrocodein kommt erst bei mittelschweren bis schweren Schmerzen und hartnäckigem Hustenreiz zum Einsatz. Diese Schmerzen können dabei verschiedene Auslöser haben.

Relativ häufig wird das Medikament bei Migräne, Menstruationsschmerzen, Gelenkschmerzen (z.B. bei Arthritis oder Artrose), Nervenschmerzen oder Schmerzen, die infolge einer OP oder einer Verwundung auftreten, verabreicht.

Bei einem grippalen Infekt dient es ferner häufig dazu, den Hustenreiz zu lindern. In früheren Zeiten wurde es zudem als Mittel zur Drogensubstitution verwendet um Abhängige langsam von härteren Drogen wie Heroin zu entwöhnen. Mittlerweile wird dafür aber fast ausschließlich Methadon oder Buprenorphin eingesetzt.

Nebenwirkungen

Es gibt eine Reihe von Nebenwirkungen, die durch die Einnahme von Dihydrocodein ausgelöst werden können, aber nicht zwingend ausgelöst werden. Zu diesen Nebenwirkungen zählen Magen-Darm-Beschwerden wie etwa Bauchschmerzen, Verstopfung, Erbrechen oder Übelkeit, ein trockener Mund, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu allergischen Hautreaktionen wie Juckreiz, Rötung oder Ausschlag kommen. Noch seltener sind Ödeme oder das Auftreten von Sehstörungen.

Gegenanzeigen

Nicht geeignet ist Dihydrocodein für Menschen, die unter Erkrankungen der Atemwege wie z.B. Ateminsuffizienz, Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder Atemdepression leiden.

Auch wenn Erkrankungen an der Leber oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse vorliegen, sollte das Medikament nicht eingenommen werden. Des Weiteren sollten weder Schwangere, sich in der Stillzeit befindende Mütter noch Kinder unter 4 Jahren Dihydrocodein zu sich nehmen.

Die gleichzeitige Anwendung mit sogenannten MAO-Hemmern, also Medikamenten, die dafür sorgen, dass sich der Abbau von körpereigenen Botenstoffen im Gehirn verlangsamt, ist ebenfalls nicht erwünscht.

Sollte eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem anderen Bestandteil des Medikaments vorliegen, ist auf eine Einnahme ebenso zu verzichten.

Wechselwirkungen

 

Da Dihydrocodein auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie beispielsweise bestimmten Schlafmitteln, Antidepressiva oder Antihistaminen haben kann, sollte die Einnahme vorher unbedingt mit einem Arzt abgesprochen und diesem alle sonst noch eingenommenen Medikamente gezeigt werden.

Eine Übersicht über jegliche Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen findet sich aber auch nochmal im Beipackzettel.

Alkohol & Fahrtüchtigkeit

Da Dihydrocodein Nebenwirkungen wie Schwindel oder Konzentrationsschwächen haben kann, sollte bei einem Auftreten dieser Symptome besser kein Fahrzeug bedient werden, um die eigene Sicherheit und die von anderen nicht zu gefährden.

Und da der Konsum von Alkohol diese Nebenwirkungen sogar noch verschlimmern kann, sollte während der Einnahme des Medikaments auch auf einen gemäßigten Alkoholkonsum geachtet werden.

Medizinische Inhalte:
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Unsere Fachinformationen werden von medizinschen Fachpersonal verfasst und werden nach höchstem wissenschaftlichen Standard aktuell gehalten. Unser Inhalt bietet eine kurze Erstinformation, erstetzt aber keine ärztliche Konsultation. Ob ein Rezept für das angefragte Medikament ausgestellt werden kann, wird in der Ferndiagnose von Ärzten entschieden. Die Entscheidung liegt nicht in unserer Hand sondern kann nur vom Arzt gefällt werden.