Muskelentspannung

Medikamente gegen Muskelverspannungen (Muskelrelaxans) per Ferndiagnose

AUSWAHL:

Behandlung von Muskelverspannungen

Muskelverkrampfungen treten nicht nur aufgrund von zu viel Sport oder Bewegung auf, sondern auch aufgrund unterschiedlichster Erkrankungen, wobei dadurch sogar lebensbedrohliche Situationen auftreten können.

Verhindern kann man dies durch sogenannte Muskelrelaxanzien, wie zum Beispiel Baclofen oder Chlorzoxazon, die im Handel allerdings nicht freiverkäuflich erworben werden können.

Wer ein Muskelrelaxans kaufen möchte, muss daher zuvor einen Arzt konsultieren, der feststellen kann, ob ein Mittel zur Muskelentspannung notwendig ist und anschließend ein Rezept ausstellt. Ähnlich funktioniert dies asuch per Ferndiagnose, bei dem die Diagnose über das Internet erstellt werden kann.

Verfügbar per Ferndiagnose:
muskelverspannung
BigBlueStudio - shutterstock.com

Welche Wirkung haben Muskelrelaxanzien?

Ein Muskelrelaxans wie zum Beispiel Baclofen ist ein Mittel zur Muskelentspannung, wobei die meisten Produkte sogenannte periphere Relaxanzien und direkt am Muskel angreifen. Dadurch kann die Übertragung des Reizes vom Nerv bis zum Muskel blockiert werden.

Die Information, dass der Muskel verkrampfen soll, wird dadurch vom Nerv nicht mehr weitergeleitet. Die Wirkung eines Muskelrelaxans setzt normalerweise bereits nach ein paar Minuten ein, wobei das vom gekauften Mittel abhängig ist.

Neben den peripheren Relaxanzien sind außerdem depolarisierende bzw. stabilisierende Muskelrelaxanzien erhältlich. Durch ein stabilisierendes Muskelrelaxans wird kein Acetylcholin freigesetzt und das Zusammenziehen der Muskeln kann auf diese Weise gestoppt werden. Depolarisierende Muskelrelaxanzien binden sich an Rezeptoren, wodurch ein Zusammenziehen des Muskels ausgelöst wird.

Diese Mittel werden aber sehr langsam abgebaut, sodass der Muskel oft für einige Stunden schlaff und unempfindlich für andere Reize bleibt.

Darüber hinaus gibt es auch sogenannte zentrale Muskelrelaxanzien, die im Gehirn an Bereiche greifen, die Reize an benachbarte Nerven weitergeben. Diese Übertragung wird dadurch unterbrochen.

Wirkungsdauer und Dosierung eines Muskelrelaxans

Für die Dosierung und Einnahme eines Muskelrelaxans gibt es keine Richtlinie, da die Dosis immer individuell auf den Patienten und seinen Zustand abgestimmt wird. Einige nehmen daher mehr, andere weniger ein.

Eine wichtigere Rolle spielen aber die Anschlagzeit bzw. die Wirkdauer. Ein depolarisierendes Muskelrelaxans schlägt bereits nach einem Zeitraum von 40 bis 60 Sekunden an. Die Wirkdauer beträgt aber nur etwa fünf bis zehn Minuten. Diese Mittel sind daher perfekt für eine Blitzintubation bzw. für Notfälle geeignet.

Die Wirkung eines nicht-depolarisierenden Muskelrelaxans setzt nach ungefähr zwei bis vier Minuten ein und hält dann ungefähr 15 bis 25 Minuten an.

Des Weiteren gibt es auch langwirksame Muskelrelaxanzien, die etwa nach fünf Minuten wirksam sind und deren Wirkung bis zu zwei Stunden anhält. Diese Mittel kommen aber nicht so häufig zum Einsatz.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Nebenwirkungen von Muskelrelaxanzien sind von den jeweiligen Inhaltsstoffen abhängig.

Relaxanzien, die den Wirkstoff Tolperison enthalten, sind normalerweise gut verträglich, bei anderen Präparaten können Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Mattigkeit, Schwäche, Schwindelgefühle bzw. Müdigkeit auftreten.

Wesentlich seltener sind Nebenwirkungen wie vermehrtes Schwitzen, niedriger Blutdruck, Ausschlag, Juckreiz, Hautrötungen, Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfungen, Durchfall, Kopfschmerzen sowie Schlafstörungen.

Meistens treten Nebenwirkungen am Anfang einer Behandlung auf, klingen dann aber wieder ab. Sollten nach der Einnahme eines Muskelrelaxans Nebenwirkungen festgestellt werden, so sollte man sich an einen Mediziner wenden, um zu verhindern, dass diese eventuell schlimmer werden.

Können Muskelrelaxanzien rezeptfrei gekauft werden?

Muskelrelaxanzien wie Baclofen sind verschreibungspflichtig und können daher nur mit einem gültigen Rezept erworben werden.

Dieses Rezept kann von einem Facharzt, dem Hausarzt oder auch im Krankenhaus ausgestellt werden. Eine weitere Möglichkeit für eine Rezeptausstellung ist eine Ferndiagnose via Internet, wodurch eine Verbindung zwischen Arzt, Patient sowie Apotheke hergestellt wird.