Tilidin oder Hydromorphon
Die Frage, ob Tilidin oder Hydromorphon besser ist, taucht oft dann auf, wenn herkömmliche Schmerzmittel nicht mehr reichen.
In diesem Artikel bekommst du einen klaren Überblick über beide Wirkstoffe, ihre Unterschiede, typische Dosierungs-Situationen und Risiken.
Alles in Kürze
- Tilidin ist ein mittelstarkes Schmerzmittel, das in retardierten Formen nicht BTM-pflichtig ist und über unseren Kundenservice medizinisch angefragt werden kann.
- Hydromorphon ist ein starkes Opioid, das nur bei sehr starken Schmerzen eingesetzt wird und immer BTM-pflichtig bleibt.
- Tilidin eignet sich oft für die ambulante Schmerztherapie, während Hydromorphon meist bei chronischen oder tumorbedingten Schmerzen notwendig wird.
Was ist Tilidin?
Tilidin kann über unseren Kundenservice angefragt werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Dabei füllst du einfach den medizinischen Fragebogen aus, und ein Arzt prüft deinen Fall individuell.
Was ist Hydromorphon?
Unterschied zwischen Tilidin und Hydromorphon
Tilidin wirkt mittelstark und eignet sich bei anhaltenden, aber kontrollierbaren Schmerzen. Hydromorphon ist wesentlich stärker und wird nur eingesetzt, wenn andere Medikamente keine ausreichende Wirkung mehr zeigen.
Tilidin wirkt meist schneller, dafür etwas kürzer. Hydromorphon entfaltet seine Wirkung langsamer, hält aber über viele Stunden an. Dadurch eignet es sich für Menschen mit dauerhaften Schmerzen, die gleichmäßig gelindert werden sollen.
Beide Mittel können abhängig machen, wenn sie über längere Zeit oder in zu hoher Dosis eingenommen werden. Hydromorphon hat aufgrund seiner Stärke ein höheres Risiko für Gewöhnung und Nebenwirkungen wie Übelkeit, Benommenheit oder Verstopfung.
Tilidin ist in bestimmten Kombinationen und Dosierungen nicht BTM-pflichtig und kann daher regulär verschrieben werden. Hydromorphon ist dagegen immer betäubungsmittelpflichtig und wird nur in Ausnahmefällen verordnet.
Wann wird welches Medikament verschrieben?
wird meist bei mittelschweren bis starken Schmerzen eingesetzt – etwa bei Rückenproblemen, Gelenkschmerzen oder nach Verletzungen.
kommt bei starken bis sehr starken Schmerzen zum Einsatz, zum Beispiel bei Krebserkrankungen oder bei chronischen Schmerzen, wenn andere Opioide nicht ausreichend wirken.
Nebenwirkungen und Risiken
- Schwindel oder Benommenheit
- Übelkeit
- Verstopfung
- Müdigkeit
- Kreislaufprobleme
Beide Medikamente sollten niemals plötzlich abgesetzt werden. Der Körper gewöhnt sich an den Wirkstoff, und ein abruptes Absetzen kann Entzugserscheinungen auslösen. Immer gemeinsam mit einem Arzt ausschleichen.
Tilidin online anfragen
Wenn du bereits ärztlich diagnostizierte Schmerzen hast und bisher gut auf Tilidin reagiert hast, kannst du über unseren Kundenservice eine Folgeverordnung anfragen. Dies ist jedoch nur für die Retardtabletten möglich.
- Du füllst den medizinischen Fragebogen online aus.
- Ein Arzt prüft deine Angaben und stellt bei medizinischer Eignung ein Rezept aus.
- Das Medikament wird direkt aus einer EU-zertifizierten Versandapotheke zu dir nach Hause geschickt.
So kannst du dir den Weg in die Praxis sparen und erhältst deine Behandlung bequem per Ferndiagnose – selbstverständlich nur nach ärztlicher Prüfung und unter sicheren Bedingungen.
Zusammenfassung
Wenn du eine bestehende Therapie fortsetzen möchtest oder eine ärztliche Neubewertung deiner Schmerzen wünschst, kannst du über unseren Kundenservice eine Ferndiagnose anfragen.
- Hydromorphone – StatPearls – NCBI Bookshelf https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK470393/
- A Systematic Review of Hydromorphone in Acute and Chronic Pain – ScienceDirect https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0885392402006437
- Tilidine and dipyrone (metamizole) in cold pressor pain – PMC (NIH) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8504837/
- Empfehlungen der zweiten Aktualisierung der Leitlinie LONTS (Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen) https://link.springer.com/article/10.1007/s00482-020-00472-y
- Hydromorphon – pharmakologische Eigenschaften und Einsatzgebiete https://link.springer.com/article/10.1007/s004820050142
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