DHC 60 (Paracodin)

Wirkstoff: Dihydrocodein

Dihydrocodein, oft unter dem Namen Paracodin bekannt, gehört zur Gruppe der opioiden Schmerzmittel. Es hat eine ähnliche Struktur wie Codein und ist rezeptpflichtig. Das Besondere ist, dass es nicht nur schmerzlindernd wirkt, sondern auch als Hustenblocker bei starkem Reizhusten eingesetzt wird.
dihydrocodeine-60mg

Dihydrocodein auf Ferndiagnose:

DosisMengePreisDiagnose
60 mg20 Retardtabletten€ 109,-→ Anfrage
60 mg100 Retardtabletten€ 369,-→ Anfrage

Hinweis: Um Dihydrocodein (auch Paracodin genannt) kaufen zu können, wird ein Rezept benötigt. Für die ärztliche Ferndiagnose wird ein Fragebogen ausgefüllt und ein Live Chat mit dem Arzt geführt. Wenn ein Rezept für die Behandlung mit Dihydrocodein 60 mg Retardtabletten ausgestellt werden kann, wird der Versand in die Wege geleitet.

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Alternativen zu Paracodin:

Bekannter Hustenstiller

Schmerzmittel

Auch als Tramal bekannt

Fragen & Antworten

Häufige Fragen & Antworten über Paracodin
Paracodin enthält den Wirkstoff Dihydrocodein und gehört zu den opioidähnlichen Schmerz- und Hustenmitteln. Es wird vor allem eingesetzt, um starken, trockenen Husten zu dämpfen und kann je nach Darreichungsform auch Schmerzen lindern.
Dihydrocodein bindet an Opioid-Rezeptoren im Gehirn und Rückenmark. Dadurch werden Schmerzsignale abgeschwächt und der Hustenreiz im Hustenzentrum gedämpft, sodass du weniger Schmerzen und weniger quälenden Reizhusten wahrnimmst.
Paracodin wird vor allem bei starkem trockenem Reizhusten eingesetzt, der dich tagsüber oder nachts stark belastet. Je nach Präparat kann Dihydrocodein zusätzlich bei mittelstarken Schmerzen angewendet werden, wenn einfache Schmerzmittel nicht mehr ausreichend helfen.

Paracodin ist ungeeignet bei schweren Atemwegserkrankungen wie COPD, akuter Atemschwäche oder einem schweren Asthma-Anfall. Auch bei bekannten Allergien gegen Dihydrocodein, schweren Lebererkrankungen, in der Schwangerschaft ohne ausdrückliche ärztliche Anordnung und für kleine Kinder ist Paracodin tabu.

Häufige Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Verstopfung und ein trockener Mund. In höheren Dosen oder bei falscher Anwendung kann die Atmung gedämpft werden, deshalb gehört Paracodin immer in ärztliche Hand.
Nein. Paracodin ist verschreibungspflichtig und in Deutschland nicht rezeptfrei erhältlich. Du bekommst es nur mit einem gültigen Rezept.

Wirkung von DHC 60

Dihydrocodein – oft als DHC 60 bezeichnet – gehört zu den sogenannten Opioid-Schmerzmitteln. Diese Wirkstoffe beeinflussen bestimmte Rezeptoren im Gehirn und Rückenmark, über die der Körper normalerweise Schmerzsignale verarbeitet. Wenn Dihydrocodein an diese Rezeptoren andockt, wird die Weiterleitung der Schmerzsignale gehemmt. Dadurch nimmst du den Schmerz weniger intensiv wahr oder empfindest ihn gar nicht mehr so stark.
Der Körper produziert selbst ähnliche Substanzen, sogenannte Endorphine. Sie sind unsere natürlichen Schmerzhemmer. Dihydrocodein verstärkt diesen Effekt und sorgt für eine längere, kontrollierte Schmerzlinderung. Im Gegensatz zu stärkeren Opioiden ist die Wirkung milder, aber deutlich spürbar. Viele empfinden die Wirkung als angenehm beruhigend, da sie nicht nur die Schmerzen dämpft, sondern auch eine gewisse innere Ruhe fördert.
Dihydrocodein hat noch eine weitere Eigenschaft, die es von anderen Schmerzmitteln unterscheidet. Es kann den Hustenreiz unterdrücken. Das geschieht, weil der Wirkstoff im Hustenzentrum des Gehirns hemmend wirkt. Besonders bei quälendem, trockenem Reizhusten kann das eine große Erleichterung sein. Wenn der Hustenreiz nachlässt, wird auch das Atmen entspannter und der Körper kann sich besser erholen.

Einsatzbereich

Dihydrocodein wird sowohl bei mittelschweren bis starken Schmerzen als auch bei hartnäckigem, trockenem Husten eingesetzt. Es kann helfen, wenn herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol nicht mehr ausreichen. Typische Anwendungsgebiete sind Migräne, Menstruationsschmerzen, Arthrose, Gelenkbeschwerden oder Schmerzen nach einer Operation.
Auch bei langanhaltenden Nervenschmerzen, die durch eine Schädigung der Nerven entstehen, kann DHC 60 Erleichterung bringen. Manche Ärzte setzen es ergänzend zu anderen Schmerzmitteln ein, wenn diese allein keine ausreichende Wirkung zeigen.
Im Bereich der Atemwege hilft Dihydrocodein, den Hustenreiz zu dämpfen, besonders wenn er trocken und schmerzhaft ist. Früher wurde der Wirkstoff sogar in der Entzugstherapie eingesetzt, um die Umstellung von starken Opiaten wie Heroin zu erleichtern. Heute nutzt man dafür andere Medikamente, da Dihydrocodein selbst abhängig machen kann.

Nebenwirkungen

Wie viele Opioide kann auch Dihydrocodein Nebenwirkungen haben. Zu den häufigsten zählen Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen und ein trockener Mund. Auch Konzentrationsprobleme oder eine gewisse Benommenheit sind möglich.
Einige Menschen berichten von leichtem Schwindel oder Kreislaufproblemen, besonders zu Beginn der Einnahme. Diese Beschwerden verschwinden meist wieder, sobald sich der Körper an das Medikament gewöhnt hat. Bei längerer Einnahme kann es zu einer verlangsamten Verdauung kommen, daher ist es sinnvoll, auf eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeit zu achten.
Seltener treten allergische Reaktionen auf, etwa Hautausschlag, Rötungen oder Juckreiz. In Einzelfällen kann es zu Schwellungen (Ödemen) oder Sehstörungen kommen. Wenn du etwas Ungewöhnliches bemerkst, sollte die Einnahme pausiert und ärztlich besprochen werden.

Gegenanzeigen

Dihydrocodein ist nicht für jeden geeignet. Wenn du unter einer Erkrankung der Atemwege leidest – etwa Asthma, COPD oder einer akuten Atemschwäche – darfst du es nicht einnehmen. Auch bei schweren Leber- oder Gallenwegserkrankungen sowie einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist Vorsicht geboten.
Schwangere sollten Dihydrocodein nur dann bekommen, wenn es medizinisch unbedingt notwendig ist. Stillende Frauen sollten darauf verzichten, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen kann. Kinder unter vier Jahren dürfen Dihydrocodein grundsätzlich nicht einnehmen.
Die gleichzeitige Einnahme mit sogenannten MAO-Hemmern, also bestimmten Antidepressiva, ist gefährlich, weil sie den Abbau von Botenstoffen im Gehirn hemmen. Auch wer überempfindlich auf Dihydrocodein oder einen seiner Bestandteile reagiert, sollte es nicht verwenden.

Wechselwirkungen

Dihydrocodein kann sich mit anderen Medikamenten gegenseitig beeinflussen. Dazu gehören Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder Antihistaminika. Wenn du solche Präparate einnimmst, solltest du das unbedingt mit deinem Arzt abklären, bevor du DHC 60 einnimmst.
In Kombination mit anderen zentral dämpfenden Mitteln kann die Wirkung verstärkt werden, was zu starker Müdigkeit oder verlangsamter Atmung führen kann. Daher sollte die Einnahme immer kontrolliert erfolgen.

Alkohol & Fahrtüchtigkeit

Während du Dihydrocodein einnimmst, solltest du keinen Alkohol trinken. Die Kombination kann die Wirkung des Medikaments verstärken und die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen.
Auch beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen ist Vorsicht geboten. Der Wirkstoff kann Schwindel oder Konzentrationsschwächen verursachen. Wenn du dich unsicher fühlst, bleib lieber zu Hause oder bitte jemanden, dich zu fahren.

Abhängigkeit und Entzug

Wie alle Opioide kann Dihydrocodein abhängig machen. Die Gefahr steigt, wenn es über längere Zeit oder in höheren Dosen eingenommen wird. Wer das Medikament regelmäßig nutzt, sollte es nie plötzlich absetzen, sondern die Dosis langsam reduzieren. So vermeidest du Entzugserscheinungen wie Unruhe, Schlaflosigkeit, Schwitzen oder Kreislaufprobleme.
Eine Abhängigkeit entsteht nicht über Nacht, aber sie ist möglich, wenn das Medikament über Monate eingenommen wird. Deshalb wird DHC 60 meist nur zeitlich begrenzt verschrieben.
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Medizinische Inhalte:

Unsere Fachinformationen werden von medizinschen Fachpersonal verfasst und werden nach höchstem wissenschaftlichen Standard aktuell gehalten. Unser Inhalt bietet eine kurze Erstinformation, erstetzt aber keine ärztliche Konsultation. Ob ein Rezept für das angefragte Medikament ausgestellt werden kann, wird in der Ferndiagnose von Ärzten entschieden. Die Entscheidung liegt nicht in unserer Hand sondern kann nur vom Arzt gefällt werden.

Ferndiagnose.org
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