Chloroquin Tabletten

Wirkstoff: Chloroquin

Chloroquin (auch bekannt unter Resochin) ist ein Medikament das zur Behandlung von parasitären Infektionskrankheiten zum Einsatz kommt. Es ist eines der bekanntesten Arzneistoffe zur Therapie und Chemoprophylaxe von Malaria.

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Anwendung von Chloroquin

Der Wirkstoff Chloroquin (auch 7-Chlor-4 oder Chinolin genannt) ist eng mit dem Chinin verwandt, dass schon seit langer Zeit bei Fieberanfällen und zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria angewendet wird.

Der Wirkstofff Chloroquin beugt der Infektion mit verschiedenen Malaria-Stämmen vor und wird bei bereits erfolgter Infizierung auch zur Therapie eingesetzt. Chloroquin ist daher eine wichtige und gefragte Reisemedizin für alle Menschen, die in Malaria-Gebiete reisen.

Wirkungsweise

Der Wirkstoff Chloroquin hemmt die Kristallisierung von Hämazoin, welches der Malariaerreger für seinen Stoffwechsel benötigt. Durch diesen Prozess sterben die für Malaria verantwortlichen Parasiten nach und nach ab bzw. werden so stark geschwächt. Dadurch kann das Immunsystem selbst mit besser arbeiten.

Chloroquin hat eine ähnliche Wirkung wie Malarone, gilt allerdings als das stärkste und effektivste Medikament gegen Malaria.

Nebenwirkungen

Natürlich lassen sich auch bei der Einnahme von Chloroquin unerwünschte Nebenwirkungen nicht immer ausschließen. Schließlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Chloroquine gehören:

  • Appetitlosigkeit,
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Durchfall und Gewichtsverlust.


Selten kommt es zu Lichtempfindlichkeit, Hautausschlag, Juckreiz und Pigmentstörungen. Eine bereits bestehende Schuppenflechte kann sich verschlimmern, es kann zu Muskel- und Nervenschmerzen, zur Muskelermüdung und zu Leberfunktionsstörungen kommen.

Extrem selten kommt es zu einer Verminderung der Blutzellen, der Blutplättchen und der Granulozyten und zu einer Steigerung der Leukozyten, zu Ohrgeräuschen und Hörschäden. Auch Epilepsie und Psychosen gehören zu den ganz seltenen Nebenwirkungen. Bereits bestehende Nierenfunktions-Einschränkungen können sich verstärken.

Durch die Einlagerung von Chloroquin in die Hornhaut und Netzhaut der Augen kann es, vor allem bei einer Langzeittherapie, zu schweren Augenschädigungen kommen. Eine ständige starke Sonneneinstrahlung erhöht das Risiko zusätzlich.

Wechselwirkungen

Der Wirkstoff darf nicht mit anderen Basistherapeutika zur Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie Ciclosporin und Methothrexat zusammen eingenommen werden. Das gleiche gilt für Wirkstoffe mit erhöhter Lebertoxitizität, die den Abbau von Chloroquin hemmen, wie Amiodaron, Phenytoin, Isoniazid, Carbamazepin, Phenytoin, Phenothiazine und das Pilzmittel Ketoconazol.

Nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und engmaschiger Kontrolle darf Chloroquin zusammen mit anderen Malariamitteln, den Rheuma-Mitteln Phenylbutazon und Penicillamin, dem Gichtmittel Probenecid und dem Antibiotikum Metronidazol zusammen eingenommen werden.

Gegenanzeigen

Der Wirkstoff Chloroquin darf nicht eingenommen werden bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Chloroquin oder andere 4-Aminochinoline. Gleiches gilt für entzündlichen Erkrankungen der Netzhaut und bei Erkrankungen des Knochenmarks.

Eine Kontroindikation besteht auch bei Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel und bestimmten Formen der Blutarmut wie hämolytischer Anämie sowie verschiedenen Muskelerkrankungen wie Myasthenia gravis.

Nur nach sorgfältiger Risiko/Nutzen-Abwägung und in Abstimmung mit dem Arzt sollte Chloroquin während der Schwangerschaft,bei schweren Leber-und Nierenschäden, Epilepsie, Porphyrie und Schuppenflechte eingenommen werden.

Schwangerschaft & Stillzeit

Chloroquin darf nicht während der Stillzeit eingenommen werden.

  1. Gelbe Liste: www.gelbe-liste.de/…
  2. RKI Ratgeber: www.rki.de/…
Medizinische Inhalte:
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Unsere Fachinformationen wurden von medizinschen Fachpersonal verfasst und wird nach höchstem wissenschaftlichen Standard aktuell gehalten. Unser Inhalt bietet eine kleine Erstinformation, erstetzt aber keine ärztliche Konsultation. Ob ein Rezept für das angefragte Medikament ausgestellt werden kann, wird in der Ferndiagnose entschieden. Die Entscheidung liegt nicht in unserer Hand sondern kann nur vom Arzt gefällt werden.